Advent, Advent, die Blaufichte

Advent, Advent, der 2. Weihnachtsbaum wird vorgestellt

Ganz nach unserer Tradition zur Adventszeit ein wenig Weihnachtsstimmung zu verbreiten, gibt es nun endlich wieder eine neue weihnachtliche Artikelreihe auf dem gardoBLOG. Dieses Jahr wollen wir an den Adventssonntagen die vier beliebtesten Weihnachtsbäume noch einmal genauer vorstellen und dabei auch auf die Vor- und Nachteile als Weihnachtsbaum eingehen. Nachdem wir letzte Woche die allbekannte Nordmanntanne vorgestellt haben, setzen wir unsere Artikelserie am 2. Advent mit dem nächsten Weihnachtsbaum-Kandidaten fort. Heute stellen wir die weniger verbreitete, aber genauso attraktive Picea pungens vor – die Blaufichte.

Botanischer Steckbrief der Blaufichte

Die Blaufichte sticht mit ihrer deutlich blauen Benadelung gut zwischen anderen Pflanzen hervor.

Die Blaufichte, auch als Stech-Fichte bekannt, stammt ursprünglich aus dem Gebiet der Rocky Mountains und fühlt sich dort in Höhen bis zu 3000 m wohl. Sie wurde erst 1885 in Deutschland etabliert und behauptete sich dort lange Zeit als der beliebteste Weihnachtsbaum. Erst mit der Zeit wurde die Blaufichte von der Nordmanntanne verdrängt und ist heutzutage eher die zweite Wahl.

Wer beim Weihnachtsbaumkauf nach einer Blaufichte sucht, wird durch ihr bläulich schimmerndes Nadelkleid schnell fündig. Die Nadeln verströmen einen angenehmen Duft und bleiben aufgestellt im Wohnzimmer noch zwei bis drei Wochen an den Zweigen haften. Allerdings sind sie sehr spitz, weshalb beim Aufhängen der Weihnachtsdekoration Vorsicht geboten ist.

Die besonders robuste Blaufichte kann ausgepflanzt eine Höhe von bis 15 m und eine Breite von 4 bis 5 m erreichen. Ihr gerader Wuchs mit gleichmäßig verteilten, stark ausgebildeten Ästen bildet eine für Weihnachtsbäume sehr beliebte, attraktive Form. Die Stech-Fichte ist ein Flachwurzler. Sie breitet ihre Wurzeln also vorwiegend in die Breite statt in die Tiefe aus. Bei der Standortwahl im eigenen Garten ist es daher ratsam, eine Stelle für die Blaufichte zu suchen, wo die oberflächennahen Wurzeln keine Gehweg- und Terrassenplatten anheben oder beschädigen können.

Die gleichmäßigen und robusten Zweige der Blaufichte eignen sich ideal, um daran Weihnachtsbaumschmuck anzuhängen.

Blaufichte als Weihnachtsbaum

Auch wenn die spitzen Nadeln Viele abschrecken, so beweist die Blaufichte einige Qualitäten, die sie als Weihnachtsbaum überzeugen lassen. Eine der schwierigsten Herausforderungen beim Christbaumkauf ist die Suche nach einem üppigen, pyramidenförmigen, gleichmäßig gewachsenen Exemplar. Dieses Problem ist bei der Wahl einer Blaufichte nahezu nicht vorhanden, denn sie erzeugt von Natur aus gleichmäßige, in Etagen angeordnete Äste. Der Habitus ist für das Anbringen echter Kerzen bestens geeignet. Ihre Äste sind zudem stark ausgeprägt und halten aus diesem Grund selbst schweren Baumschmuck ohne Probleme.

Die Blaufichte ist also ein richtiger Allrounder, der nicht nur im Wohnzimmer eine gute Figur macht, sondern genauso im Garten die Blicke auf sich zieht. Einen schönen 2. Advent wünscht Ihr Team von gardomat!


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