Einstieg zum Thema Moritzburger MiniMix

Der Moritzburger MiniMix von durchgeblueht

Nachdem wir in einem vorherigen Artikel bereits unseren Planungspartner durchgeblueht und deren Konzept zur Zusammenstellung und zum Versand verschiedener Pflanzkombinationen vorgestellt haben, wollen wir dieses Mal auf eine dieser Staudenmischungen konkret eingehen. Im Fokus steht dafür heute der Moritzburger MiniMix von durchgeblueht.

Was zeichnet den Moritzburger MiniMix aus?

Wie sein Name schon verrät, ist der Moritzburger MiniMix besonders für kleine Flächen ab 2m2 geeignet. Die Staudenmischung lässt sich also ideal in kleine Beete im Garten oder sogar in Balkonkästen oder Kübel pflanzen. Die Pflanzauswahl bestehend aus Aster, Steinquendel, Spornblume, Sonnenhut, Prachtkerze, Prachtscharte und Katzenminze ist dabei nicht nur für Bienen attraktiv, sondern mit einer Vielzahl von violett-purpur und hellen rosafarbenen Blüten auch ein Augenschmaus für jeden Gärtner. Diese ungiftigen Stauden benötigen ein durchlässig mineralisches Substrat und sollten möglichst sonnig stehen. Trockenheit macht ihnen nichts aus, genauso wenig wie ein kalter Winter.

Welche Pflege benötigt der Moritzburger MiniMix?

Nachdem Sie die verschiedenen Stauden des Moritzburger MiniMix nach dem von durchgeblueht vorgegebenen Pflanzsystem eingesetzt haben, können Sie bereits die volle, nahezu ausgewachsene Blütenpracht genießen. Natürlich gibt es aber auch mit der Zeit einige Handgriffe zu erledigen, um eine dauerhaft attraktive Pflanzung zu erhalten. Hierfür haben wir Ihnen die wichtigsten Pflegehinweise für die jeweiligen Stauden des Moritzburger MiniMix zusammengetragen:

Aster

Diese kompakte, reich blühende Sorte der Aster (lat.: Aster sedifolius) mit hellvioletten Blütenköpfchen blüht von August bis September und erreicht dabei eine Höhe von 30 – 40 cm. Sie ist zwar gut schnittverträglich, die Bienen freuen sich aber auch über möglichst lang stehende Blütenstängel. Teilen Sie die Pflanze alle zwei bis drei Jahre und entfernen Sie schwache Wurzeln und Triebe. Bessere Wuchs- und Blühkraft sind der Lohn!

Im Fokus stehen die hellvioletten Blütenköpfchen der Aster.

Steinquendel

Steinquendel (lat.: Calamintha nepeta ssp. nepeta), auch Bergminze genannt, ist ein langer Blüher, der von Juli bis in den Oktober seine Blüten zeigt. Ein Rückschnitt nach der Blüte regt eine zweite Blütezeit an. Außerdem lässt sich dadurch die Samenbildung und damit die Ausbreitung der Bergminze etwas eindämmen. Zudem ist ein bodennaher Rückschnitt im Herbst sehr zu empfehlen.

Steinquendel wird auch Bergminze oder botanisch Calamintha nepeta ssp. nepeta genannt.

Spornblume

Bei der Garten-Spornblume (lat.: Centranthus ruber) vereinen sich viele kleine karminrosa Blüten von Juni bis August zu lockeren Trugdolden. Wenn Sie eine Selbstaussaat vermeiden wollen, sollten Sie die Dolden nach der Blüte zurückschneiden, was häufig eine Nachblüte im September zur Folge hat. Ansonsten werden die oberirdischen vertrockneten Pflanzenreste im Spätherbst oder Frühjahr bodennah abgeschnitten.

Detailaufnahme der Trugdolde von der Garten-Spornblume.

Sonnenhut

Der Sonnenhut (lat.: Echinacea pallida) ist eine im Spätsommer blühende Garten- und Heilpflanze mit langen hängenden, hellrosa Blütenblättern, die sich von Juli bis September zeigen. Er ist sehr anspruchslos und bedarf keiner besonderen Pflege. Wer mag, kann den Sonnenhut im Herbst zurückschneiden. Es lohnt sich allerdings auch, die Triebe stehen zu lassen, da die Samenstände im Herbst und Winter sehr dekorativ im Beet anzusehen sind.

Die vertrockneten Samenstände des Sonnenhutes sind auch sehr dekorativ im Winter.

Prachtkerze

Die Prachtkerze (lat.: Gaura lindheimerii) ist eine sommergrüne Staude mit kleinen, schalenförmigen weißen Blüten, die in lockeren Trauben stilvoll überhängen. Bei starkem Frost ist ein Winterschutz auf z.B. Reisig oder Laub für die Prachtkerze unverzichtbar, da die Pflanzen empfindlich darauf reagieren können. Ein Rückschnitt erfolgt im Frühjahr. Dazu schneidet man die alten Halme direkt über den neuaustreibenden Blättern ab.

Die Prachtkerze oder auch botanisch Gaura lindheimerii.

Prachtscharte

Die Prachtscharte (lat.: Liatris spicata) ist mit ihren schlanken, ährenförmigen Blüten ein wahrer Hingucker, der in der Regel von einem Schwarm Falter und Bienen umgeben ist. Um eine besonders prächtige Blüte zu erhalten, sollte die Prachtscharte in ein mit etwas Kalk oder Hornspäne und Kompost gemischtes Substrat gepflanzt werden. Ein Rückschnitt ist bei dieser Staude nicht vonnöten. Schnittverträglich ist sie aber allemal.

Um die Prachtscharte werden sich die Falter und Bienen tummeln.

Katzenminze

Die Blaue Katzenminze (lat.: Nepeta x faassenii) ist ein Lippenblütler, der seine zahlreichen, blauvioletten Blüten im Mai bis in den September hinein bildet. Diese verbreiten einen herb-aromatischen Duft, der besonders für Katzen sehr anziehend ist. Um die Blühfreudigkeit der Katzenminze zu verstärken, empfiehlt sich ein Rückschnitt nach dem ersten Flor, der für eine lange Blütezeit bis in den Herbst hinein sorgt.

Die Blaue Katzenminze ist wie der Name es schon sagt sehr beliebt bei Katzen.

Wie erhalte ich meinen ganz persönlichen Moritzburger MiniMix?

Das Bestellprinzip von durchgeblueht ist sehr leicht erklärt: Sie ermitteln die Größe der Pflanzfläche, die Sie mit dem Moritzburger MiniMix bepflanzen möchten und wählen die entsprechende Quadratmeterzahl im Onlineshop von durchgeblueht aus. Anschließend werden die benötigten Pflanzen für Sie zusammengestellt und zu Ihnen nach Hause geliefert. Die spätere Anordnung im Beet ist beim Versand bereits berücksichtigt, sodass Sie beim Einpflanzen die Stauden nur aus der Kiste entnehmen und nacheinander einsetzen müssen: fertig ist ihr Moritzburger-MiniMix-Beet!

Das Team von Gardomat wünscht viel Spaß beim Einpflanzen und Genießen! Sollten Sie über Ihr Beet hinaus noch Unterstützung und Ideen bei der Gartengestaltung benötigen, dann helfen wir Ihnen gern mit einem unserer verschiedenen Planungspakete weiter!


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