Nachher_Foto1_Umgestaltung

Umgestaltung eines 2.200 m² großen Gartens

Voraussetzungen & Problemstellung der Umgestaltung

In dem 2.200m² großen Grundstück soll der Garten mit etwa 1.100m² eine natürliche Umgestaltung erfahren und somit zu einer natürlichen Gartenoase werden. Nach der Umgestaltung soll der Garten der Erholung und Entspannung, für Gartenfeste, dem Naturerleben und dem Kinderspiel dienen. Die neue Formgebung der Umgestaltung soll organisch und geschwungen sein und in der Farbauswahl bunt.

Auf den Vorher-Fotos ist gut erkennbar, dass der Garten rechts und links von Nadelgehölzen eingesäumt wird. Diese verengen und verschatten den Garten, auch wenn sie klare Raumgrenzen schaffen. Die Besitzer entschieden sich die Gehölze zu entnehmen und somit mehr Platz für die neue Umgestaltung zu schaffen.

Planerische Vorgehensweise & Lösung der Umgestaltung

Im ersten Schritt wurden dem Gartenbesitzer drei Planungsvarianten erstellt, diese dienen als Ideengrundlage.
Der erste Ideenplan setzt den zusätzlichen Sitzplatz im hinteren Bereich des Gartens an. Leicht versteckt durch die Ziergräserpflanzung im Kies und der Auffüllung der Sträucher im hinteren Bereich. An der westlichen Seite wechseln sich Staudenhochbeete und Schnittheckenelemente ab.

Im zweiten Ideenplan wird die geschwungene Formgebung noch stärker umgesetzt. In den Randbereichen befinden sich Sträucherpflanzungen und teilweise Staudenbeete. Ähnlich wie in der Idee 1 werden ein paar Sträucher zu dem Bestand im hinteren Bereich vorgeschlagen.

Auch der dritte Ideenplan greift die geschwungene Form auf und zieht diese etwas mehr in die Länge, als die anderen Ideenpläne. Integriert in die westliche Randgestaltung wird der zusätzliche Sitzplatz aufgenommen. In dieser Planungsvariante wurden keine Trittsteine zur Querung des Gartens vorgesehen, somit erhält man ein große Rasenfläche im mittleren Bereich.

Endkonzept

Für das Konzept hat sich der Besitzer für eine Kombination aus allen drei Ideenpläne entschieden.
Direkt an die Terrasse schließt sich ein geschwungenes Staudenbeet an und ein naher Umgebung befinden sich ein paar Einzelsträucher.

An der westlichen Seite wählten die Besitzer ein großes und geschwungenes Pflanzbeet mit Sträuchern und separaten Kiesbeet aus. Auf der gegenüberliegenden Seite schließt sich an das Gartenhaus ebenfalls eine Pflanzfläche mit Sträuchern an. In einem Schwung in die Mitte des Gartens passen sich ein Staudenbeet, sowie der zusätzliche Sitzplatz an. Trotzdem der Schwünge entsteht eine große Rasenfläche in der Mitte und bietet somit ausreichend Platz für das Kinderspiel.

Im hinteren Bereich wurde die locker gesetzte Pflanzung aus Sträuchern und Gehölzen gewählt und wird eingerahmt durch Schnittheckenelemente und dem bestehenden Holzlager.

Zusätzlich bestellten die Gartenbesitzer einen Beleuchtungsplan. In diesem wird zum einen speziell die Terrasse beleuchtet und zum anderen werden punktuell Highlights in den Pflanzflächen, sowie unter einigen Gehölzen gesetzt.


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