Ausschnitt aus dem Ideenplan für die Neugestaltung zu einem japanischen Garten.

Japanischer Garten trifft Moderne

Japanischer Garten – Voraussetzungen & Problemstellung

Dieser Referenzgarten hat eine Grundstücksgröße von 1.998 m², wobei die zu beplanende Fläche eine Größe von 1.500 m² einnimmt. Nach der Neugestaltung soll ein japanischer Garten mit modernen Einflüssen und ohne große Kiesflächen entstehen. Ein gesunder Mix aus gradlinigen und geschwungenen Formen soll den Gartenstil unterstützen. Neben den klassischen Gartennutzungen wünschten sich die Bauherren einen repräsentativen Eingangsbereich und zukünftigen Raum für Spielaktivitäten.


Das Grundstück hat eine leichte Osthanglage, flacht aber im unteren Bereich ab und ist dort nutzbar. Der Boden in dem Gebiet ist recht lehmig. Das ist für die Auswahl der Pflanzen zum späteren Zeitpunkt von Bedeutung.
In die Neuplanung sollten die Garageneinfahrt, der bauliche Bestand an der nördlichen Grenze, sowie der Baumbestand an der unteren Böschung integriert werden.

Japanischer Garten planerische Vorgehensweise & Lösung

Als Erstes wurden nach der Sichtung aller Unterlagen und unter Berücksichtigung der Wünsche der Bauherren zwei Planungsvarianten erstellt, die der Ideenfindung dienen.


In dem ersten Ideenplan ist zum einen der Vorgarten sehr intensiv gestaltet und der Wunsch der Repräsentation stark aufgegriffen. Des Weiteren ragt die dreistufige Terrasse mehr in südöstliche Richtung in den Garten hinein. Ausgehend von der Terrasse erreicht man über Trittsteine im Rasen die Selbstversorgerecke und weiter östlich ist der Zugang zum Schwimmteich.

Während das Kinderspiel in der ersten Idee in den östlich gelegenen Pflanzbereich integriert ist, sind im zweiten Ideenplan zwei Spielgeräte freistehend vorgesehen. Der Spielturm mit Rutsche befindet sich auf der offenen und freien Wiese, die Schaukel ist in der Nähe der Hangbefestigung von der Terrasse. In dem zweiten Ideenplan ist die Terrasse mehr in südlichere Richtung ausgelegt. Ausgehend von der Terrassentreppe gelangt man zu weiteren besonderen Punkten im Garten, wie beispielsweise der, verglichen mit dem Ideenplan 1, weiter östlich gelegene und größere Schwimmteich.

Japanischer Garten – Endkonzept

Die Gartenbesitzer haben sich aufgrund der Formsprache, der räumlichen Anordnung und der einzelnen Gestaltungselemente für viele Teilbereiche aus dem ersten Ideenplan entschieden.


Während in den Ideenplänen der japanische Gartenstil noch nicht ganz klar rausgekommen ist, bemerkt man ihn im Konzept viel mehr. Mithilfe von Bambuspflanzen wurde die Garageneinfahrt eingerahmt. Außerdem sind im Konzept kleine Kiesflächen klar definiert. In diesen sind Ziergräser oder weitere Bambuspflanzen integriert .
Mithilfe von Winkelstützen wird der Zugang zum Keller gewährleistet und in Zusammenarbeit mit Mauern, Geländern und Pflanzungen entsteht ein stimmiges und absturzsicheres Gesamtbild.

Die südliche Grenze ist mit vielen Gehölzen und Sträuchern versehen. Es ist somit eine
dichte Sichtschutzhecke entstanden. Diese schützt vor ungewünschten Blicken vom öffentlichen Weg und fördert gleichzeitig die Ruhe im Garten.
Der ursprünglich vorgesehene Schwimmteich aus den Ideenplänen wurde im Konzept zu einem rechteckigen Pool umgewandelt. Dieser ist an zwei Seiten mit Bambus und kleinen Gräsern eingefasst. An den gegenüberliegenden Seiten befindet sich ein Holzdeck mit Sitzplatzmöglichkeit.

Dieses Referenzbeispiel macht also deutlich, dass nicht jeder japanische Garten immer aus einer Vielzahl großer Kiesflächen bestehen muss. Bereits kleinere Kiesbereiche und eine ausgewählte, bedachte Pflanzung von Ziergräsern, Bambus und geschnittenen Nadelgehölzen bringen einen asiatischen Hauch in Ihren Garten.


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