Rasenroboter im Garten

Rasenroboter – pro oder contra?!

Wer würde nicht gerne mehr Zeit in seinem Garten verbringen und diese Zeit dann auch genießen? Natürlich kann ein wenig Gartenarbeit entspannend sein, aber Rasenmähen könnte doch auch während man auf Arbeit ist, getan werden – oder?! Rasenroboter können dabei helfen. In den letzten Jahren wurden die kleinen Helfer im Garten erst so richtig beliebt.

Im Folgenden soll einmal kritisch hinterfragt werden, ob Rasenroboter gut sind und für wen sind sie geeignet?

Allgemeine Informationen über Rasenroboter

Ein Rasenroboter kann, wie ein herkömmlicher Rasenmäher, alle Flächen mähen. Doch je nach Modell können die Roboter unterschiedlich große Flächen bearbeiten und meist eine Steigung bis 35 % meistern. Beispielsweise kann der Gardena Mähroboter R 70 Li eine Fläche von 700 m², bei einer Steigung bis 25 % problemlos mähen. Hingegen der Flächensieger aus dem Mähroboter-Test bis zu 10.000 m² kürzen kann. Wenn sie Ihre Nachbarn mit den Geräuschen vom Rasenroboter nicht stören wollen, empfiehlt sich zum Bespiel der Husqvarna Automower 320. Auch die Akku-Lebensdauer richtet sich je nach Modell, wie oft sie die Fläche gemäht haben wollen und wie groß die Fläche ist. Aufgrund des Akkubetriebes entstehen keinerlei Emissionen und der Stromverbrauch ist abhängig von der Größe der Rasenfläche recht gering, mit etwa 10-50 € pro Saison.

Gerade bei Regen lässt es sich am Besten mähen, da die Klingen gesäubert werden und feuchtes Gras sich einfacher mähen lässt. Daher mähen viele Rasenroboter auch bei Regen, jedoch bei starken Unwettern sollte man den Rasenroboter lieber ins Trockene bringen.
Es gibt unterschiedliche Schutzmöglichkeiten gegen Diebstahl. Beispielweise ein persönlicher PIN-Code, ohne diesen kann der Roboter nicht verwendet werden. Oder der Roboter funktioniert nur dort, wo er installiert wurde oder die meisten Modelle haben einen Tracker zur Übertragung der GPS-Daten.

Ein Begrenzungskabel verhindert Schäden an Blumenbeeten, Gehölzen oder Sträucher. Bei der Installation empfiehlt sich das Begrenzungskabel in den Boden zu bringen, um es vor mechanischen Einflüssen zu schützen.

Vorteile vom Rasenroboter

Sie müssen nicht mehr mähen, sondern können diese Zeit für andere Dinge nutzen. Des Weiteren ist das Mähen mit dem Roboter besser für ihren Rasen. Da der Rasen sehr kleinteilig geschnitten und nicht aufgesammelt wird, werden auf natürliche Weise Nährstoffe den Boden wieder zugeführt. Moss im Rasen ist auch kein Problem für den Rasenroboter, durch die regelmäßige Mahd wird die Rasenqualität verbessert.

Die Bedienung ist sehr einfach, daher ist ein Rasenroboter für jeden gebräuchlich. Ebenfalls die Reinigung des Rasenroboters ist mit dem regelmäßiger Wechsel der Messer, sowie der Reinigung der Räder und des Gehäuses getan.
In Puncto Sicherheit überzeugt der Roboter, indem er mit dem Mähen aufhört, sobald das Gerät angehoben oder umgedreht wird.

Nachteile vom Rasenroboter

Hat ihr Garten mehrere kleine Rasenflächen, so wird das Rasenmähen nicht so stark vereinfacht, wie es möglich ist. Sie müssen den Rasenroboter von der einen Rasenfläche in die andere Fläche setzen.

Viele der Modelle können nicht bis zum Rand mähen und daher bleibt ein bis zu 16 cm großer Streifen stehen. Dies kann durch eine Randeinfassung mit Mähkante verhindert werden. Durchgänge können je nach Modell gemeistert werden, jedoch zu schmale Bereiche können nicht gemäht werden.

Der Boden muss, wie auch beim herkömmlichen Rasenmähen frei sein. Was man dann schnell beim Rasenmähen wegräumt, muss nun im Vorfeld geschehen. Kleine Objekte können zwar überfahren werden, können jedoch auch dabei beschädigt werden. Oder es kommt zu Schäden an den Messern. Bei größeren Hindernissen stoppt der Rasenroboter, dreht sich um und mäht weiter.

Entscheiden Sie also für sich selbst, ob Ihnen das Mähen Entspannung bringt und ob ihr Garten mit den Rasenflächen geeignet ist. Haben Sie große und zusammenhängende Flächen und Sie wollen die Zeit gleich in Ihrem Garten ohne viel Gartenarbeit nutzen – dann könnte ein Rasenroboter für Sie durchaus von Interesse sein!


22 Gedanken zu „Rasenroboter – pro oder contra?!

    1. Vielen Dank, Gartenhelfer!
      Schön, dass dir die Zusammenfassung gefallen hat.
      Und ja wir sind auch immer sehr begeistert von den vielen Fortschritten – vor allem wenn es etwas hilfreiches für den Garten ist 😉

      Lieben Gruß!

    1. Wenn dazu Interesse besteht, dann verfassen wir gerne noch einen Artikel, wo wir auf die verschiedenen Garagen für die Mähroboter eingehen.
      Vielen Dank für den Tipp!

      Viele Grüße vom Gardomat-Team

  1. Für mich wäre diese Mähroboter absolut garnichts…
    Ich habe mir vor kurzem mehrere Sichtschutzwände von Mondesi gekauft und diese in meinen Garten aufgestellt. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese den Roboter schwer zu schaffen machen würden…
    Viele Grüße

    1. Damit eine saubere Rasenkante möglich ist, wäre es sinnvoll die Sichtschutzwände nicht direkt in den Rasen zu stellen, sondern vielleicht in ein Kiesbeet.
      Dann kann man entweder das Kabel im Kies verstecken oder man fasst das Kiesbeet mit einem Pflasterstein ein, dann ist ausreichend Platz für den Rasenroboter zum überfahren und es entsteht eine sauber gemähte Rasenkante.
      Aber wenn man den Rasen bis zu den Sichtschutzwänden ziehen will, muss man wohl in Kauf nehmen den Rasen dort noch einmal selbst einzukürzen.

      Viele Grüße vom Gardomat-Team

  2. Hallo, sehr schön beschrieben. Das hilft mir auf jeden Fall weiter da ich mir jetzt auch einen Mähroboter kaufen werde. Ich habe auf der Seite http://maehroboter-vergleich.de einen gefunden. Der Gardena sileno +. Ich weis aber noch nicht ob ich ihn benutzen kann. Maximale Rasenfläche ist mit 1300qm angegeben. Mein Grundstück ist circa. 1500qm groß. Das müsste doch eigentlich noch funktionieren, oder? Kostet ja schon ganz schön viel Geld.

    Mfg
    Josef

    1. Hallo Josef,

      das freut uns, dass dir der Artikel geholfen hat!
      Wenn dein gesamtes Grundstück (inkl. Gebäude) 1500 qm groß ist, sind ja nach Abzug von Gebäude, andere baulicher Elemente und anderer Pflanzflächen sicherlich eine kleinere Rasenfläche als 1300 qm vorhanden.
      Daher sollte das Modell sicher funktionieren, ansonsten noch einmal mit dem Hersteller oder Anbieter in Verbindung setzen.

      Viele Grüße,
      das Gardomat-Team

  3. Gut geschrieben, wie immer! Eine echt klasse Zusammenfassung der verschiedenen Themen beziehungsweise Punkte. Ich habe in letzter Zeit viel zu dem Thema nachgelesen und recherchiert, da ich mich auch für einen Rasenroboter entschieden habe. Jetzt im Frühling, da schießt das Gras nur so in die Höhe und so ein kleiner Gartenhelfer ist schon was feines muss ich nach ersten Zweifeln sagen. Ich bin letzten Endes durch die Webseite http://maehroboter-vergleich.de/ zu meiner Entscheidung gekommen. Ich denke für all diejenigen die auch am Überlegen sind ist diese Seite ganz gut. Naja auch wenn so ein Roboter nicht gerade günstig ist, war es bestimmt die richtige Entscheidung.

    Viele Grüße 🙂

  4. Hey,

    ich komme vielleicht ein wenig spät 🙂 Allerdings finde ich den Artikel echt gut zusammengefasst und vor allem auch geschrieben. Findet man nicht oft so schicke Beiträge. Ich bin allerdings auch als Frau noch ein größerer Fan von normalen Rasenmähern. Mein Mann und ich wechseln uns immer ab. Wir haben einen leichten und leisen Akku Mäher. Manchmal macht es sogar richtig Spaß

    Grüße von der Ostsee 🙂

    Katharina

  5. Moin moin,
    die Zusammenfassung finde ich persönlich sehr gelungen. Meiner Meinung nach sind die Mähroboter echt top, da die Vorteile, die Nachteile deutlich übersteigen, alleine schon wenn man Bezug auf den Verbrauch oder z. B. die Mulchmähfunktion nimmt.
    Toller Beitrag, gerne mehr davon.
    Viele Grüße
    Dustin, ein Mähroboter Fan

    1. Danke Dustin!
      Das freut uns sehr, dass der Artikel so gut ankam!

      Eventuell gibt es demnächst noch einmal einen Artikel über Rasenroboter 😉

      Viele Grüße,
      das gardoTEAM

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