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Winterblühende Stauden für Ihren Garten

In der aktuellen Zeit des Jahres sehen unsere Gärten oftmals sehr kahl und grau, mit etwas Glück vielleicht noch schneeweiß aus. Bunte, lebendige Farben hingegen findet man nur selten. Der Garten wirkt – von ein paar wenigen immergrünen Pflanzen mal abgesehen – wie im Winterschlaf. Doch zum Glück gibt es auch einige winterblühende Stauden, die genau jetzt Ihrem Garten ein wenig Farbe und Freude verleihen können.

Die Besonderheit der Winterblüher

Während sich ein Großteil des Gartens zur Zeit im „Winterschlaf“ befindet, gibt es auch einige Pflanzen, die sich genau jetzt von ihrer besten Seite zeigen. Die Besonderheit bei diesen Winterblühern ist es, dass die meisten von ihnen bereits vor dem Blattaustrieb ihre Blüten entwickeln und sich die Blütezeit somit oftmals schon in die ersten Monate des Jahres verlagert. Vertreter dieser Winterblüher gibt es sowohl unter den winter- und immergrünen als auch unter den sommergrünen Pflanzen. In unserem letzten Blog-Artikel haben wir bereits unsere TOP 3 der winterblühenden Ziersträucher vorgestellt. Nun folgen unsere Favoriten aus der winterlichen Staudenwelt.

Unsere Top 3 der winterblühenden Stauden

Damit Sie für die nächste Saison wissen, welche Pflanzen Sie einsetzen sollten, damit es vor allem im Winter nicht mehr so kahl und leblos in Ihrem Garten aussieht, haben wir hier unsere TOP 3 der winterblühenden Stauden zusammengestellt. Los geht’s:

1. Das Duftveilchen (Viola odorata)

Das Duftveilchen (Viola odorata) wird auch wohlriechendes Veilchen oder wegen seiner frühen Blüte auch Märzveilchen genannt. Seine kleinen, nickenden Einzelblüten erscheinen nämlich bereits Anfang März und reichen je nach Sorte bis in den April und Mai hinein. Die verschiedenen Blütenfarben des Duftveilchens reichen von weiß über rosa bis hin zum klassischen Veilchenblau. Besonders beliebt ist das Duftveilchen als flächige Unterpflanzung von größeren Sträuchern oder Bäumen. Es bildet oberirdisch lange Ausläufer aus und erzeugt somit schnell dichte und bodendeckende Pflanzteppiche. In der freien Natur findet man das Duftveilchen vor allem an Gehölzrändern, weshalb es gut mit Wurzeldruck und Halbschatten zurechtkommt.

2. Die Frühlings-Anemone (Anemone blanda)

Mit etwas Glück erscheinen die Blüten der Frühlings-Anemone, häufig auch Strahlen- oder Balkan-Windröschen genannt, in milden Regionen bereits im Februar. Spätestens im März beginnt dann aber die reguläre Blütezeit. Dabei zeigen sich je nach Sorte der Frühlings-Anemone Blütenfarben von leuchtend weiß über verschiedene Rosa- und Violetttöne bis hin zu kräftigem Blau. Die gelben Staubgefäße in der Blütenmitte bilden einen schönen Kontrast dazu und ragen aufrecht in die Höhe. Die Frühlings-Anemone steht gern an einem warmen geschützten Standort und benötigt dort einen durchlässigen, nährstoffreichen Boden.

3. Die Christrose (Helleborus niger)

Abschließen möchten wir unsere TOP 3 der winterblühenden Stauden mit ihrem wohl bekanntesten Vertreter: die Christrose! Ihre Blütezeit beginnt sogar schon im Dezember und dauert bis in den März. In dieser Zeit zeigt sie ihre großen, weißen oder rosa überhauchten Schalenblüten, die mit den leuchtend gelben Staubbeuteln für einen echten Hingucker im winterlichen Garten sorgen. Ab Januar bzw. Februar beginnen dann auch noch die mit der Christrose verwandten Lenzrosen (Helleborus Orientalis-Hybriden) in kräftigen Pink- und dunklen Rottönen zu blühen.

Neben den winterblühenden Stauden gibt es außerdem noch verschiedene Zwiebelpflanzen wie Krokusse, Tulpen, Hyazinthen & Co., die als Frühblüher Ihrem Garten bereits im Winter ein bisschen Farbe und Leben verleihen.

GARDOMAT wünscht daher viel Erfolg beim Einpflanzen und Genießen der winterlichen Blütenpracht.


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