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Gelbe Frühjahrsblüher – Unsere Top 5 für Ihren Garten

Sobald der Frühling da ist, sprießen aus allen Ecken leuchtend gelbe Blüten. Besonders die Forsythien stechen mit ihrem strahlenden Blütenkleid hervor. Da nur die Sorte ‚Beatrix Farrand‘ Pollen bildet, sind die meisten Forsythien für Bienen leider wertlos. Wir möchten Ihnen daher noch weitere, attraktive Frühjahrsblüher vorstellen, die nicht nur mit ihrer gelben Blütenpracht überzeugen, sondern auch ökologisch wertvoll sind.

Kornelkirsche

Der Cornus mas gehört zu den bekanntesten Frühjahrsblühern, der schon vom Weitem ins Auge sticht. Bereits ab März bis in den April erscheinen die doldenförmigen Blüten und locken zahlreiche Bienen an. Selbst wenn sie verblüht sind, hat die Kornelkirsche noch einiges mehr zu bieten. Die ab Ende August pflückreifen, roten Früchte sind nicht nur attraktiv für die Vogelwelt, sondern auch essbar für den Menschen. Sie weisen einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt auf und erinnern geschmacklich an die Früchte des Sanddorns.

Sobald der Herbst beginnt, hüllt sich die Kornelkirsche in ein gelbes bis orangerotes Blätterkleid ein und wird nochmals zum strahlenden Hingucker im Garten. Sie lässt sich auch in jeden Garten integrieren. Egal ob als Strauch, Baum, Kübelpflanze oder Hecke. Selbst an den Standort stellt sie keine besonderen Ansprüche. Auch wenn sie bevorzugt sonnig bis halbschattig steht, kann sie auch im Schatten gedeihen.

Die vielen zarten Blüten der Kornelkirsche erzeugen ein wahres Blütenmeer.

Kaiserkrone

Die bekanntesten gelb blühenden Zwiebelpflanzen im Frühjahr sind unter anderem Narzissen, Hyazinthen und Tulpen. Jedoch blüht auch die Kaiserkrone von April bis Mai. Die glockenförmigen Blüten sitzen auf bis zu 100 cm hohen Stängeln und eigenen sich damit hervorragend als einzeln stehende Farbtupfer im Beet. Auf durchlässigem, nahrhaftem Boden in sonniger Lage wird Fritillaria imperialis jedes Jahr mit ihrer prachtvollen Blütenkrone begeistern. Der knoblauchartige Geruch ihrer Zwiebeln hat den positiven Nebeneffekt, dass dieser Wühlmäuse abschreckt.

Die winterharte Kaiserkrone ist äußerst pflegeleicht, erfreut sich aber dennoch über regelmäßige Düngerzugaben. Sie sollte, wie andere Frühjahrsblüher auch, im späten Herbst in die Erde gesetzt werden. Wer nach anderer farblicher Vielfalt sucht, findet die Kaiserkrone auch in orangefarbener oder roter Blütenpracht.

Wie Kronen sitzen die Blüten der Kaiserkrone auf den Blütenstängeln.

Ranunkelstrauch

Der Ranunkelstrauch, auch als Goldröschen bekannt, ist ein weiterer attraktiver Strauch, der von April bis Mai im gelben Blütenkleid erstrahlt. Einige Sorten blühen sogar im Herbst noch ein weiteres Mal. Die gefüllte Sorte ‚Pleniflora‘ ist äußerst beliebt, aber auch nicht bienenfreundlich. Sorten mit einfachen Blüten, wie ‚Golden Guinea‘ , bieten ausreichend Nektar und Pollen zur Verfügung. Als attraktiver Abschluss im Herbst, färbt der Ranunkelstrauch seine Blätter in ein auffälliges Gelb, bis er sie für seine Winterruhe abwirft.

Je nach Standort und Sorte erreicht Kerria japonica eine Wuchshöhe von 100 bis 200 cm. Da er sich über Ausläufer vermehrt, eignet er sich hervorragend um schnell Sichtschutzlücken zu füllen. Insgesamt ist er ein sehr robuster Strauch, der äußerst schnittverträglich ist und selbst in schattigen Bereichen des Gartens blüht. Auf nährstoffhaltigem, frischen Boden in halbschattiger Lage entwickelt er sich am besten, kommt aber auch mit jedem anderen Standort gut zurecht.

Pfingstrose

Pfingstrosen stehen in vielen Gärten. Meist blühen sie ab Mai in zarten Rosa bis kräftigen Pink. Es gibt jedoch auch einige Züchtungen, die gelbe Blüten hervorbringen. Egal ob als Stauden- oder Strauch-Pfingstrose, die Paeonia gibt es in vielen Farb- und Formvarianten. Beliebte Züchtungen in Gelb sind die Sorten ‚Bartzella‘, ‚Garden Treasure‘, ‚Qiao Ling‘ oder die Züchtung Paeonia x suffruticosa.

Für die meisten Pfingstrosen sollte der Boden durchlässig und frisch sein. In Kombination mit einem sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten sind die großen, überwiegend duftenden und bienenfreundlichen Blüten garantiert.

Die Sorte Bartzella‘ duftet und lockt viele Bienen an.

Waldsteinie

Für diejenigen, die nicht nur gelbe Akzente haben wollen, sondern ganze Teppiche voller gelber Blüten, ist die Waldsteinie die richtige Wahl. Dieser immergrüne Bodendecker ist auch unter dem Namen Dreiblatt Golderdbeere bekannt und blüht von April bis Mai. Sie ist besonders für die schattigen Bereiche im Garten geeignet, auch wenn sie bei ausreichender Wasserzufuhr einen sonnigen Standort toleriert. Eine besondere Pflege braucht die Waldsteinia ternata nicht. Sie zeichnet sich durch eine hervorragende Blattgesundheit aus, ist sehr schnittverträglich und bildet schnell dichte Teppiche aus, die Unkraut unterdrücken können.

Mit der Waldsteinie lassen sich gelbe Blütenteppiche zaubern.

GARDOMAT wünscht Ihnen viel Spaß beim Gestalten mit diesen gelben Frühlingsblühern!


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