Einstieg klassischer Garten

Neuplanung des klassischen Gartens

Voraussetzungen & Problemstellung des klassischen Gartens

Auf einem 2000 m2 großen Grundstück mit Einfamilienhaus sollte eine Fläche von 500 m2 im Stil eines klassischen Gartens neu geplant werden. Durch die Anordnung der auf dem Grundstück befindlichen Gebäude entsteht ein großer Innenhof, der als abgeschlossener Raum fungieren soll. Ein sanfter Übergang zum anschließenden Gartenbereich war dem Eigentümer des klassischen Gartens sehr wichtig.

Beide Bereiche sollen neu gestaltet werden. Die Einfriedung, die bereits bestehende Terrasse, sowie die Grillkota bleiben auf Kundenwunsch erhalten und werden in der Planung berücksichtigt.

Planerische Vorgehensweise & Lösung des klassischen Gartens

Es wurden zwei Planungsvarianten erarbeitet, die dem Eigentümer als Ideensammlung dienten.

Der Innenhof des klassischen Gartens wird im ersten Ideenplan durch moderne geometrische Pflanzinseln charakterisiert, die durch Obstgehölze ergänzt werden. Ein Highlight stellen die Kiesflächen mit Trittplatten dar, die mit Ziergräsern bepflanzt sind. Diese Gestaltung setzt sich auch im Gartenbereich fort, jedoch werden hier geschwungene Formen für die Pflanzflächen gewählt. Dadurch ergibt sich eine große geschwungene Rasenfläche im Zentrum des Gartens, der viel Platz für einen Spielbereich bietet. Die Grillkota wird über den Innenhof erschlossen.
Der zweite Ideenplan spielt im Innenhof mit rechteckigen Pflanzinseln, die zum Teil durch Sitzmauern gerahmt werden. Gehölze ergänzen diese Pflanzbereiche. Die klaren Linien unter Verwendung verschiedener Pflanzenarten ergeben ein klassisches Gartenbild.
Die Wiese im Garten wird durch organisch geschwungene Pflanzflächen definiert. Sie sind bepflanzt mit Stauden, Zier- und Zwergsträuchern. Die Spielecke und der Bereich um die Grillkota sind separat zu erschließen.

Endkonzept des klassischen Gartens


Auf Wunsch des Gartenbesitzers wurde eine Mischung beider Ideenpläne als Endkonzept des klassischen Gartens entwickelt. Hierbei übernahm man den Zugang zur Grillkota aus dem ersten Ideenplan, sowie die Gestaltung des Gartens aus dem zweiten Ideenplan. In weiteren Absprachen wurde die Hofgestaltung minimiert, um dessen Befahrbarkeit mit dem PKW weiterhin gewährleisten zu können. Die Funktionalität liegt klar im Vordergrund, dennoch wurden vereinzelt kleine Staudenflächen an die Häuserfassade angegliedert, um die Hofstruktur des klassischen Gartens aufzulockern.
Der Eingangsbereich bis hin zu der Garage wird durch eine Pflanzfläche mit Sträuchern und Gräsern und einer integrierten Sonnenuhr betont. Des Weiteren wird die Raumkante mithilfe einer Kombination aus Gabionenmauer und Holzrhomben aufgelockert.


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