Spielplatz im Garten - Pflanzenverwendung

Spielplatz im Garten – Pflanzenverwendung

Wer selber Kinder hat, denkt beim Anlegen seines Gartens oftmals an einen eigenen Bereich nur für die Kleinen. Spieltürme, Sandkästen, Schaukeln und Vieles mehr dienen dabei für Spaß und Spiel. Aber auch der Umgang mit der umgebenen Natur kann zur körperlichen und mentalen Gesundheit beitragen. Wir möchten Ihnen deshalb im folgenden Blog-Artikel zeigen, welche Pflanzen vermieden werden sollten, welche sich hingegen besonders gut eignen und wie man mit ihnen einen attraktiven Spielbereich für Kinder gestalten kann.

Giftige Pflanzen

Welche Pflanzen in der Nähe des Spielplatzes gesetzt werden, liegt im Privatgarten im persönlichen Ermessen. Generell sollten Sie Pflanzen vermeiden, die auffällige, nicht essbare Früchte produzieren. Diese sind gerade aus Kinderaugen leicht mit Beerenobst zu verwechseln. Aufgrund der stark giftigen Fruchtbildung sollte Sie vor allem auf Goldregen, Pfaffenhütchen, Seidelbast und Stechpalme verzichten. Ihre Früchte können schon bei geringer Verzehrmenge zu ausgeprägten Vergiftungserscheinungen führen. Es gibt noch viele weitere toxische Pflanzen, die das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in einer Liste veröffentlicht hat. Deren Inhalt ist vor allem für öffentliche Einrichtungen und Spielplätze bindend.

Naschbeet

Die Auswahl geeigneter Pflanzen für den Spielplatz ist groß. Solange sie keine ernsthafte Bedrohung für die Kleinen darstellen, kann alles gepflanzt werden, was das Herz begehrt. Wer jedoch nicht nur nach Ästhetik gehen möchte, sollte nach nützlichen Eigenschaften der Pflanzen schauen. Obststräucher und Obstbäume sind besonders beliebt und verleiten zum regelmäßigen Naschen. Neben den Klassikern wie Apfel, Birne oder Himbeere können auch Nussbäume gepflanzt werden. Ein zusätzliches Beet mit einfachen Nutzpflanzen wie Erdbeeren oder Tomaten hilft den Kindern zu lernen, wie Pflanzen angebaut und gepflegt werden. Außerdem liefert eine solche Naschecke natürlich viele wichtige Vitamine und sorgt für Freude am Gärtnern.

Laubbäume

Aber auch Laubbäume können nützlich sein: Wer zum Beispiel einen Ahornbaum pflanzt, sorgt damit nicht nur für wohltuenden Schatten. Er liefert mit den allbekannten „Nasenzwickern“ ebenso einen kleinen Spielspaß. Mit Kastanienbäumen können im Herbst Kastanienmännchen oder mit den biegsamen Ruten der Weide kleine Verstecke gebaut werden. Aus den geraden Ästen der Haselnuss lassen sich Wanderstöcke oder aus den Zweigen des Holunderstrauchs Pfeifen basteln.

Pflanzen für die Sinne

Wer sonst lieber einen unkrautfreien Rasen bevorzugt, kann im Spielbereich auch mal ein Auge zudrücken. Bald schon werden zahlreiche Pflanzen auftauchen, die Kindern einen Mehrwert bieten: Mit Gänseblümchen lassen sich zauberhafte Blumenkronen basteln. Der Löwenzahn stellt seinen flauschigen Saum aus Samen zum Pusten bereit. Die Taubnessel ist für ihre süßen Blüten bekannt, an denen Kinder gerne lutschen.

Auch in den Pflanzflächen kann mit der Entdeckungslust der Kleinen ideal gespielt werden: Die behaarten Blätter des Frauenmantel sorgen dafür, dass Wassertropfen gehalten werden. Schnittlauch schmeckt nicht nur lecker, sondern bekommt auch einen hübschen Blütenkopf. Die Blütenstände des Lampenputzergrases sind besonders weich und flauschig.

Pflanzen für die Sinne eignen sich also ideal, um Kinder zu beschäftigen und entdecken zu lassen.

Kinder sind sehr neugierig und finden fast überall etwas zum Spielen. Doch darunter leiden oftmals auch die Blüten in den Blumenbeeten, die von Kindern gern gepflückt werden. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, einen kleinen Saum aus Wildblumen im Spielbereich anzulegen. Dort dürfen sich die Kinder gern bedienen und können an den Bienenmagneten verschiedene Insekten kennenlernen.

Wir von Gardomat hoffen, dass Sie mit diesem Artikel genügend Ideen für Ihren eigenen Garten und Spielbereich sammeln konnten und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Umsetzung!


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